Jahreshauptversammlung des Binataler Ski-Club Saison 15/16

Am vergangenen Mittwoch Abend hielt der Binataler Ski-Club seine Jahreshauptversammlung ab. Die vorangegangene Jugendversammlung wurde von Ottmar Hofer, dem Jugendleiter, geführt. Er informierte alle anwesenden über die Tätigkeiten, die vergangene Saison unternommen wurden und in den folgenden Monaten noch unternommen werden.

Im Anschluss eröffnete die 1. Vorsitzende Fr. Dr. Lühder-Zerbini die Versammlung, die inzwischen schon seit einem Jahr im Amt ist. Sie gestaltete die Begrüßungsworte sehr gefühlsbetont, die Höhen, die Tiefen des Vereins und die Veränderung, welches das Amt für sie selbst mit sich bringt. Von der Gemeinde wurde im vergangnen Jahr ein Vereinslehrgang angeboten, an dem Fr. Dr. Lühder-Zerbini gerne teilnahm. Viele interessante Themen, die ein Verein wissen und beachten sollte, wurden hierbei erörtert. Einiges in der Eröffnungsrede berief die Vorsitzende auf diesen Lehrgang und veranschaulichte, welche Gefahren ein solcher Posten durchaus mit sich bringt. „Die Amtszeit ist mit einem Schwebebalken zu vergleichen, bei der es von Nöten ist, zu balancieren, wenn man jedoch runterfällt ist es wichtig, sich keine blaue Flecken zu holen.“, so Fr. Dr. Lühder-Zerbini.  Das Vereinsleben hätte sich verändert, erwähnte die Vorsitzende, die Bürger wären viel mehr klagebereiter als noch vor ein paar Jahren. Man darf nicht vergessen, dass das Amt der Vorstandschaft nichts desto trotz freiwillig und ehrenamtlich ist, es soll Spaß machen, aber man soll immer wissen und sich dessen bewusst sein, wie weit darf ich gehen bzw. welche Verantwortung trägt jeder Einzelne der sich zu so einem Posten bereit erklärt.

Nach den eher nachdenklichen Worten führte Fr. Dr. Lühder-Zerbini anhand der Tagesordnung locker durch den Abend. Sie berichtete recht stolz über die Veränderungen, die in Ihrer bisherigen Amtszeit stattgefunden haben und darüber, dass sie von den Mitgliedern ganz gut angenommen wurden. Im Anschluß übernahm Michael Erlmeier das Wort um den Bericht der Skischule vorzutragen. „Der Wintersport wird schwieriger“, auch das konnte der Skischulleiter bestätigen. Die Wetterbedingungen waren im vergangenen Winter nicht die Besten. So musste in einer ausserordentlichen Sitzung beratschlagt werden, ob die Kurse dieses Jahr abgehalten werden. Die Entscheidung wurde für das Ausführen getroffen und  Tobias Pichlmaier als Snowboardreferent konnte, ebenfalls neu im Amt, sich somit seiner Aufgabe widmen. Die Skikurse waren ein Erfolg, die Kinder und Erwachsenen waren trotz der schwierigen, vorangegangenen Entscheidung, zufrieden. Unfälle gab es keine und kleine Zwischenfälle wurden mit einem lachenden und einem weinenden Auge gut weggesteckt.  Auch Michael Erlmeier übernahm in Vertretung zu Walter Riebesecker den Bericht der Sparte Tourenski, welcher der Wintertrend schlechthin ist. Ebenso erfreulich ist zu erwähnen, dass durch Jugendleiter Ottmar Hofer, die Jugend sehr motiviert bei jeder Veranstaltung zahlreich erschien. Die ebenso seit einem Jahr im Amt gewählte Kassiererin Melanie Meyer, erledigte ihren Bericht über die Zahlen und Fakten des Vereins ausgiebig, dennoch schnell und verständig. Der Kassenprüfer, Thomas Mayrhofer, entlastete die Vorstandschaft in einem für die Vorstandschaft lobenswerten Bericht. Die Ehrung der 25 jährigen Mitglieder sowie der Tagesordnungspunkt Wünsche und Anträge wurde schnell abgehackt, da weder die einen da waren noch Wünsche eingegangen sind.

Die Jahreshauptversammlung war kurz und informativ über die Aktivitäten des Vereins, der ja noch vor einem Jahr bedrohlich vor dem Aus stand. Auch 1. Bürgermeisterin Monika Meier bedankte sich bei der Vorstandschaft für die Arbeit an der Allgemeinheit und ermutigt sie so gut weiterzumachen wie bisher, denn es sei ein Gewinn für die Gemeinde einen Verein für Jung und Alt in der Region zu wissen.